Die Initiative für die geschlechtsneutrale Anrede Ser
Das Projekt Ser wurde 2026 gestartet, um eine Lücke der deutschen Sprache zu schließen: eine respektvolle Anrede für alle Menschen, die sich weder in „Herr“ noch in „Frau“ wiederfinden.
Warum es das Projekt gibt
Seit dem Selbstbestimmungsgesetz (SBGG, 1. November 2024) können Menschen in Deutschland ihren Geschlechtseintrag unkompliziert ändern – neben „männlich“ und „weiblich“ stehen „divers“ und „kein Eintrag“ offen. Eine passende Anrede sieht das Gesetz aber nicht vor: Briefe, Formulare und Behörden kennen bislang nur „Herr“ und „Frau“. Genau hier setzt die Anrede Ser an – kein Sternchen, kein Doppelpunkt, sondern ein eigenes, würdevolles Wort.
Die Bausteine
ser-anrede.de
Die zentrale Seite zur Anrede Ser: Herleitung, Beispiele, Rechts-Guide zum SBGG, FAQ und Statistiken.
ser-info.de
Der Wörterbucheintrag: Bedeutung, Aussprache, Grammatik und Abgrenzung – zum Zitieren und Verlinken.
Materialien zum Übernehmen
Unternehmen, Vereine und Behörden können Ser sofort einsetzen. Zum Kopieren:
Sehr geehrtes Ser Müller,
Die neutrale Endung „-es“ gilt, weil Ser als Neutrum behandelt wird – analog zu „Sehr geehrter Herr“ / „Sehr geehrte Frau“.
Anrede: ( ) Herr ( ) Frau ( ) Ser ( ) Keine Angabe
Eine zusätzliche Option genügt – bestehende Felder bleiben unverändert.
Ser ist wie Herr oder Frau – nur geschlechtsneutral. Sie + Er = Ser. Es wird vor dem Nachnamen verwendet: „Guten Tag, Ser Schmidt.“
Presse & Kontakt
Kurzprofil (zitierfähig): Das Projekt Ser ist eine private, nichtkommerzielle Initiative aus dem Saarland, die seit 2026 die geschlechtsneutrale Anrede „Ser“ (aus Sie + Er) als neutrale Alternative zu „Herr“ und „Frau“ im Deutschen etabliert.
Initiative von: Ferris Sakura Ehre, Neunkirchen (Saarland)
Presse-Kontakt: kontakt@fanatix.de